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Die Abklärung der Gefässerkrankungen beinhaltet 4 wesentliche Komponenten: Anamnese, körperliche Untersuchung, Ausmessung mit Gefässoszillographie und Dopplermessungen, farbcodierte Duplexsonographie

Mit diesen Komponenten lassen sich fast alle Gefässerkrankungen ambulant und in der Praxis erfassen und abgrenzen. Selten sind zusätzliche Untersuchungen wie zum Beispiel eine Magnetresonanztomographie notwendig.



Die Beratung über die erhobenen Befunde ist essentiell. Viele Gefässerkrankungen sind chronische Leiden. Das Verständnis des Patienten ist daher wesentlich. Nicht alle Befunde müssen invasiv behandelt werden, oft sind auch konservative Maßnahmen geeignet, damit die Erkrankung stabil bleibt und kontrolliert ist. Wichtig ist, dass Arzt und Patient genügend Zeit finden, um Befunde und Prozedere gemeinsam zu besprechen.



Arterielle Erkrankungen:

Konservativ: Anpassungen des Lebensstils, medikamentös, Gehtraining

Invasiv (stationär): Angioplastie, (PTA), Bypassoperation, Endarterektomien, operative oder minimal invasive Behandlung von Aneurysmen

Venöse Erkrankungen:

Konservativ: Anpassungen des Lebensstils, medikamentös, Kompressionstherapie

Invasive Varizenbehandlung: Sklerotherapie, Laser, Radiofrequenz, Phlebektomie, Varizenoperation

Invasive Behandlung von tiefen Venenobstruktionen: venöse Angioplastie (PTA)

Die Gefässmedizin ist unterteilt in verschiedene Subspezialitäten, welche je nach Bedarf die oben genannten Eingriffe durchführen. PD Dr. Willenberg ist Partner des Gefässzentrums Bern am Lindenhofspital, in welchem die gesamte Breite der angiologischen, radiologischen und gefässchirurgischen Eingriffe angeboten wird. Hier behandelt er seine arteriellen und venösen Patienten invasiv (PTA, Laser, Radiofrequenz).



Regelmäßige Kontrollen können je nach Befund und Schwere eines Gefässleidens sinnvoll sein.

Die Nachsorge nach einer invasiven Behandlung geschieht in der Regel mit einer klinischen Kontrolle sowie einer Duplexsonographie.

Bitte kontaktieren Sie unsere Praxis bei Unklarheiten zu den Sprechzeiten (031 312 05 03).

Außerhalb dieser Zeiten steht Ihnen der 24 – Stunden Notfalldienst des Gefässzentrums Bern (VASC) am Lindenhofspital zur Verfügung (031 300 44 00).


Vorgeschichte

Das Berner VenenZentrum wurde 2013 in der Nachfolge der seit mehr als 26 Jahren bestehenden Venenpraxis von Dr. med. Andreas Oesch durch die Gefäßspezialisten Frau Professor Iris Baumgartner, Professor Florian Dick und PD Dr. med. Torsten Willenberg gegründet. Nach dem Ausscheiden von Frau Professor Baumgartner und später auch von Professor Florian Dick, der inzwischen Chefarzt der Gefäßchirurgie in St. Gallen geworden ist, wird es nun durch PD. Dr. med. Torsten Willenberg als angiologische Praxis zur Abklärung und Behandlung arterieller und venöser Erkrankungen geführt. Seit 2014 ist PD Dr. Willenberg Partner des Gefäßzentrums Bern (VASC) am Lindenhofspital.

Curriculum

2014 Akkreditierung und Partnerschaft mit dem Gefässzentrum Bern, Lindenhofspital

2013 Übernahme der Gefässpraxis von Dr. med. Andreas Oesch

2013 Habilitation im Fach Angiologie Medizinische Fakultät Universität Bern

2013 – 2014 Leitender Arzt Angiologie Inselspital Bern

2008 – 2012 Oberarzt Angiologie Inselspital Bern

2006 – 2008 Facharztausbildung Angiologie (Inselspital Bern)

2001 Dissertation: „Thermographische Effekte der Stosswellentherapie“

2001 – 2006 Facharztausbildung Innere Medizin (Inselspital Bern, Regionalspital Münsingen)

1992 – 1999 Medizinstudium in Marburg (Deutschland)

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Schwerpunkte in der Ausbildung
Minimal invasive Behandlung von venösen und arteriellen Erkrankungen:
Periphere transkutane Angioplastie (PTA), arteriell und venös
Endovenöse und minmal invasive Varizenbehandlung: Ultraschall gesteuerte Sklerotherapie, Laser, Radiofrequenz, Phlebektomie
Abklärung und Behandlung von Gefässmissbildungen (Angiodysplasien)

Studentische und Berufliche Auslandserfahrungen:
Poitiers (Frankreich)
Pisa (Italien)
Budapest (Ungarn)
London (Großbritannien)

Publikationen
Zahlreiche nationale und internationale Original- und Übersichtsarbeiten in renommierten Fachzeitschriften, siehe auch unter „Willenberg T“ auf www.pubmed.com

Sprachen
Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Ungarisch